Stand: Januar 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB") regeln die Nutzung der webbasierten Fuhrparkverwaltungs-Software „Fleetfinity" („Software"/„Dienst") als Software-as-a-Service (SaaS).
Anbieter:
IT Solutions Sascha Wolf
An der Hebemärchte 1
04316 Leipzig
E-Mail: info@wolfinity.io
Telefon: +49 341 9898 2398
B2B-only: Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sowie an juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von Abschluss und Nutzung ausgeschlossen.
Der Nutzer bestätigt bei Registrierung/Bestellung, als Unternehmer zu handeln und den Dienst ausschließlich für unternehmerische Zwecke zu nutzen.
Entgegenstehende oder abweichende AGB des Nutzers werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter deren Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt.
Vertragsgegenstand ist die zeitlich befristete Überlassung der Software zur Nutzung über das Internet.
Die Software dient der Fuhrparkverwaltung und kann insbesondere Funktionen wie Fahrzeugverwaltung, TÜV-/AU-Erinnerungen, Schadens- und Reparaturmanagement, Kilometerstand-Erfassung, Benutzer- und Rollenverwaltung sowie Standortverwaltung umfassen.
Funktionsumfang, Limits (z. B. Fahrzeuge/Benutzer/Standorte), optionale Add-ons sowie ggf. Supportleistungen richten sich nach dem jeweils gewählten Tarif und der aktuellen Leistungsbeschreibung/Preisliste auf der Website.
Der Anbieter darf die Software weiterentwickeln und Änderungen vornehmen, soweit (a) der Vertragszweck nicht gefährdet wird und (b) wesentliche Funktionen des gebuchten Tarifs im Kern erhalten bleiben.
Die Darstellung auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
Durch Registrierung und – bei kostenpflichtigen Tarifen – Abschluss des Checkout-/Bestellprozesses gibt der Nutzer ein Angebot ab.
Der Vertrag kommt zustande mit Freischaltung des Kontos bzw. Bereitstellung des Dienstes; bei Online-Zahlung regelmäßig nach erfolgreicher Zahlungsbestätigung.
Vertragssprache ist Deutsch. Der Anbieter stellt dem Nutzer die Vertragsinformationen (mindestens Tarif, Preis, Abrechnungsintervall, AGB-Stand) in Textform zur Verfügung.
Der Anbieter betreibt den Dienst auf Servern/bei Hosting-Partnern in der EU/Deutschland (nach jeweiligem Stand des Hostings).
Verfügbarkeit: Zielverfügbarkeit 99 % im Jahresmittel. Ausgenommen sind (a) angekündigte Wartungsfenster, (b) Störungen außerhalb des Einflussbereichs (z. B. Netze/Provider, Drittanbieter), (c) höhere Gewalt.
Wartungen werden nach Möglichkeit vorab angekündigt und außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt.
Der Anbieter erstellt regelmäßige Backups. Backups dienen der Wiederherstellung im Störungsfall; eine punktgenaue Wiederherstellung jedes Datenstands ist nicht geschuldet.
Der Nutzer stellt die technischen Voraussetzungen (Endgerät, Internet, Browser) sicher.
Der Nutzer macht zutreffende Angaben und hält Kontaktdaten aktuell.
Zugangsdaten sind geheim zu halten; Missbrauch ist unverzüglich zu melden.
Der Nutzer ist verantwortlich für Rechtmäßigkeit, Richtigkeit und Qualität der von ihm eingegebenen Daten/Inhalte.
Untersagt sind insbesondere: automatisierte Massenabfragen, Umgehung von Limits/Technikschutz, Manipulation, Reverse-Engineering außerhalb zwingender gesetzlicher Grenzen, Einschleusen von Schadsoftware, rechtswidrige Inhalte oder Nutzung.
Es gelten die Preise der aktuellen Preisliste. Alle Preise verstehen sich als Netto-Preise zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus, entsprechend dem gebuchten Abrechnungsintervall.
Zahlungsabwicklung: Checkout und Zahlungsabwicklung erfolgen vollständig über den Zahlungsdienstleister Stripe. Zahlungsdaten werden im Stripe-Checkout eingegeben; der Anbieter speichert keine vollständigen Karten-/Kontodaten.
Akzeptierte Zahlungsarten ergeben sich aus dem Stripe-Checkout und können je nach Land/Bonität/Stripe-Regeln variieren.
Gerät der Nutzer in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, (a) den Zugang nach angemessener Ankündigung zu sperren und/oder (b) nach Fristsetzung außerordentlich zu kündigen.
Kosten, die durch vom Nutzer zu vertretende Rücklastschriften oder Chargebacks entstehen, kann der Anbieter im gesetzlich zulässigen Umfang ersetzt verlangen.
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit mit Abrechnungszeiträumen (monatlich oder jährlich).
Kostenpflichtige Tarife können zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Die Kündigung kann über das Kundenportal oder in Textform erfolgen.
Der Free-Plan (sofern angeboten) kann jederzeit beendet werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt (z. B. schwerer Missbrauch, Zahlungsverzug, Rechtsverstöße).
Bei Wechsel in einen Tarif mit niedrigeren Limits gelten ab Wirksamkeit des Wechsels die Limits des Ziel-Tarifs.
Überschreitet der Account die Limits (Fahrzeuge/Benutzer/Standorte), informiert der Anbieter den Nutzer in Textform.
Der Nutzer hat ab Zugang der Mitteilung 14 Kalendertage Zeit, die Nutzung an die Limits anzupassen (z. B. Daten löschen, Benutzer deaktivieren).
Nach Ablauf der Frist ist der Anbieter berechtigt, überschüssige Datensätze zu sperren und – nach weiterer Ankündigung – zu löschen, soweit dies zur Durchsetzung der Limits technisch erforderlich ist.
Der Nutzer bleibt für Export/Sicherung seiner Daten verantwortlich; Exportfunktionen werden nach Maßgabe des Tarifs bereitgestellt.
Nach Vertragsende hält der Anbieter Nutzerdaten für 30 Tage zur Ermöglichung eines Exports vor, sofern dem keine außerordentliche Beendigung aus wichtigem Grund entgegensteht.
Nach Ablauf der Frist werden Nutzerdaten gelöscht. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten für abrechnungsrelevante Unterlagen bleiben unberührt.
Backups können technisch bedingt zeitverzögert überschrieben werden; sie dienen ausschließlich der Störungsbehebung.
Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Software entsprechend der Leistungsbeschreibung des gebuchten Tarifs.
Software kann nach dem Stand der Technik nicht vollständig fehlerfrei sein; eine Zusage vollständiger Bugfreiheit wird nicht gegeben.
Der Nutzer zeigt Mängel unverzüglich in Textform an und unterstützt die Fehleranalyse in zumutbarem Umfang.
Der Anbieter wird Mängel innerhalb angemessener Frist beheben oder eine zumutbare Umgehungslösung bereitstellen.
Für Unternehmer können Schadensersatzansprüche wegen Mängeln nur nach Maßgabe von § 11 geltend gemacht werden.
Unbeschränkte Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Haftungshöchstbetrag: Soweit gesetzlich zulässig, ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Vermögensschäden insgesamt begrenzt auf die vom Nutzer in den letzten 12 Monaten vor dem Schadensereignis gezahlten Entgelte; mindestens jedoch auf ein Monatsentgelt des gebuchten Tarifs.
Keine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden, soweit gesetzlich zulässig.
Der Anbieter haftet nicht für Datenverlust, soweit der Schaden durch angemessene Datensicherungsmaßnahmen des Nutzers vermeidbar gewesen wäre.
Keine Haftung für Störungen durch höhere Gewalt oder Umstände außerhalb des Einflussbereichs.
Alle Rechte an der Software verbleiben beim Anbieter.
Der Nutzer erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht zur vertragsgemäßen Nutzung.
Reverse Engineering, Dekompilierung und vergleichbare Handlungen sind nur im Rahmen zwingender gesetzlicher Vorschriften zulässig.
Parteien behandeln Geschäftsgeheimnisse und als vertraulich bezeichnete Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich.
Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht für Informationen, die nachweislich allgemein bekannt waren, ohne Vertragsverstoß bekannt werden oder aufgrund zwingender Rechtsvorschriften offenzulegen sind.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nach DSGVO. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Soweit der Nutzer personenbezogene Daten Dritter verarbeitet, ist der Nutzer regelmäßig Verantwortlicher; der Anbieter handelt als Auftragsverarbeiter. Eine AVV wird separat bereitgestellt/abgeschlossen.
Hosting (z. B. IONOS) und Zahlungsabwicklung (Stripe) können Unterauftragnehmer/Empfänger im datenschutzrechtlichen Rahmen sein; Einzelheiten stehen in Datenschutzerklärung/AVV.
Der Anbieter kann Leistungen ändern, wenn sachliche Gründe bestehen (z. B. Sicherheit, Rechtslage, technische Weiterentwicklung) und die Änderung für den Nutzer zumutbar ist.
Änderungen dieser AGB werden dem Nutzer in Textform mitgeteilt.
Widerspruchsmechanik (B2B): Änderungen gelten als angenommen, wenn der Nutzer nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang in Textform widerspricht und der Anbieter in der Mitteilung auf die Rechtsfolge des Schweigens hingewiesen hat.
Änderungen, die Hauptleistungspflichten oder Preise betreffen, werden nur wirksam, wenn (a) sie für den Nutzer zumutbar sind und (b) dem Nutzer ein Kündigungsrecht zum Änderungszeitpunkt eingeräumt wird.
Eine Verpflichtung zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle besteht nicht.
Ein Link zur EU-Online-Streitbeilegungsplattform (OS/ODR) wird nicht bereitgestellt, da diese seit 20.07.2025 eingestellt ist.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Leipzig, sofern der Nutzer Kaufmann ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.